• 04Mrz

    Eine Frage, die nicht nur ich mir stelle ist die Chance des teuren 100% Agave Tequila in Deutschland gegen seinen günstigeren und verbreiteten 51%igen Bruder.
    Mir geht es so wie diesem Blogger hier ich kenne einige, die bereits auf den besseren umgestellt haben für die Herstellung von Cocktails. Pur kommt vielen eh nichts anderes mehr ins Glas.
    Doch hat der Tequila noch immer mit seinem Ruf zu kämpfen und ich halte es für fraglich, ob er es je schafft sich einen Genießer-Ruf wie es bei Whisky und Cognac zb der Fall ist zuzulegen. Zur Trendspirituose für alle Gelegenheiten wie es auch teurer Wodka geschafft hat wird es beim Tequila in meinen Augen nicht reichen. Dafür zeichnet sich echter Tequila zu sehr durch einen eigenen charakteristischen Geschmack aus. Beim Wodka ist immerhin genau das nicht der Fall, er sollte, wie bezeichnend eigentlich, Geschmacklos sein ;)

  • 05Jan

    Sauza, der Vater des Tequilas
    Die Tequilamarke Sauza wurde 1873 von Cenobio Sauza gegründet. Nachdem er in der José Cuervo Distilerie alles über die Herstellung von Tequila gelernt hatte, kaufte Sauza sich eine eigene Brennerei, La Perseverancia. Sauza war zwar nicht der erste, der Tequila herstellte, aber dennoch wird er noch heute als Vater des Tequilas bezeichnet, da sich niemand der Herstellung des alkoholischen Getränkes so hingegeben hat wie er. Des Weiteren war Sauza derjenige, der als erster seinen Tequila in die USA exportierte und so Berühmtheit erlangte. Heute ist Sauza Tequila der weltweit meist verkaufte Tequila.

    Ganz Traditionell stellt Sauza die zwei ursprünglichen Tequilasorten Gold und Blanco her und setzt dabei auf 100% Agave in der Herstellung. Der Sauza Tequila lässt sich hervorragend pur genießen oder glänzt in verlockenden Cocktails. Sauza Gold eignet sich unbestritten für einen guten Margarita. Die Firma Sauza selbst stellt auf ihrer Website http://www.sauzatequila.com/ weitere Ideen vor den guten Tequila zu genießen. Eine von vielen Möglichkeiten ist zum Beispiel der Genuss zusammen mit einem Stück dunkler Schokolade, welches sich mit den Aromen des Sauza Golds verbindet.
    Neben dem “normalen” Tequila Gold und dem Blanco Tequila hat Sauza auch eine höherwertige Produktlinie im Angebot die Hornitos. Diese 3 100% Agave Tequilas gibt es in drei verschiedenen Güten bzw. Varianten: den Hornitos Plata, ein klarer nicht gelagerter Tequila, den Sauza Hornitos Reposado Tequila, ein mindestens 6 Monate gereifter etwas dunklerer geschmacklich feinerer Brand und den Hornitos Anejo einen feinen und dunklen Tequila der mindestens 1 Jahr gelagert wurde.

    Weitere Informationen über Sauza, insbesondere die Hornitos findet man zb. in diesen Blogs hier und hier

  • 15Sep

    Eigentlich lehne ich ja den Tequila von Sierra eher ab, da gibt es durchaus besseres zu vertretbaren Preisen. Beispiele habe ich ja schon geliefert.

    Ich habe mich dann aber doch überzeugen lassen, denn neben dem Onlineauftritt hat Sierra auch seine Produktpallette in den letzten Jahren etwas erweitert. Eines der neuen Produkte von Sierra Tequila mal zu probieren, den Sierra Tequila Antiguo. Ich muss sagen, für den Preis, deutlich unter 30€, ist der richtig gut. Und auch optisch macht er viel her. Großes Medaillon auf der Flasche, sehr dunkle Farbe die bewußt von der langen Lagerung kündet, und ein schwarzer Hut.

    Übrigens, auch wenn es schone einen Antiguo gibt, der Sierra Antiguo ist, zumindest rein rechtlich, unverwechselbar.

    Und wie gesagt, ich finde, er hält was er verspricht. Allerdings wundere ich mich da schon ziemlich drüber. Neben dem Silver und dem Gold, die mir eben qualitativ nicht gefallen, hat Sierra mittlerweile eine edlere Linie im Programm, die Milenarios. Diese sind alle 100% Agave Tequilas, egal ob Blanco, Reposado oder Extra Anejo. Einen Review hierzu werde ich bei Gelegenheit, also sobald ich einen da habe, mal liefern. Was mich nun am Programm wundert ist folgendes. Wenn man schon für die 100%er eigentlich eine eigene Linie aufmacht, mit eigener Optik, eigener Flasche usw. diese dann auch noch vielfach preisgekrönt werden, warum macht man dann einen Antiguo? Der Antiguo kommt daher wie seine günstigen Brüder, nicht wie die gehobenen. Im Gegensatz zu den anderen Hutträgern ist er ja ein hundertprozentiger, also gehört er eigentlich mit ihnen unter einen Hut (krasses Wortspiel, stimmts ;) )

    Naja, ich muss ja das Produktprogramm von Sierra Tequila nicht verstehen. Aber ich finde der Antiguo gehört nicht unter den hut, sondern in eine der bauchigeren Milenario Flaschen. Zugegeben, da gibt es schon einen Ersatz für ihn. Insofern ist er vielleicht ganz gut aufgehoben wo er platziert wurde.

    Eigentlich ja auch egal. Ich würde und werde ihn bestimmt wieder kaufen, denn mir hat er gefallen.

  • 04Sep

    Gestern habe ich mal wieder – und leider – feststellen müssen, dass die meisten Leute unter einem Margarita doch etwas „Bunt-Fruchtiges“ verstehen. Hier der Beweis:

    erdbeermargharita

    erdbeermargharita2

    Stellt sich die Frage: Was ist passiert?

    Die Antwort ist ganz einfach. Meine Frau wollte Erdbeermargarita. In meinen Augen zählt sowas ja weder als Cocktail noch überhaupt als Getränk. Glücklicherweise hat sie sich wenigstens noch vom letzten mal daran erinnert, dass es zum Streit kommen kann, wenn sie in dieses Zeug auch noch meinen guten Tequila rein schüttet. Aber auch wenn nur billiger blanco Tequila drin ist, es ist und bleibt eine Schande.

    Deshalb an dieser Stelle mal ein kurzes, aber notwendiges Plädoyer für den Original Margarita. Und dieser ist in den seltensten Fällen bunt und süß, sondern eher sauer, fast schon etwas herb.

    2 cl Cointreau

    4 cl Tequila Blanco

    2 cl Zitronen- oder Limettensaft

    Eis zum Crashen

    Feines Salz für Salzrand

    Das ist alles was rein gehört und es sollte auch nichts weiter darin zu finden sein. Im Web findet man ein entsprechendes Rezept z.B. bei tacoweb.de gemacht von Leuten, die in Mexiko leben bzw. lebten und die es lieben. Und die sollten es ja wissen.

  • 26Mrz
    Heute poste ich mal wieder ein erneutes Rezept zum von mir so sehr geliebten Tequila Sunrise.
    Es stimmt zwar fast volkommen mit den bisherigen überein, aber darum geht es mir dabei jetzt gar nicht. Viel wichtiger ist, der Nachsatz unten.
    Das Rezept stammt von Cocktailscout
    • 6cl Tequila (weiss)
    • 1cl Grenadine
    • 1cl Zitronensaft
    • 12cl Orangensaft
    Alle Zutaten ausser der Grenadine zusammen mit ein paar Eiswürfeln kräftig im Shaker schütteln. Das ganze in ein Longdrinkglas geben. Die Grenadine vorsichtig in das Glas abseihen, so dass diese zu Boden geht.

    Zur Dekoration empfiehlt sich eine Orangenscheibe.

    Es empfiehlt sich wirklich sehr, für diesen Cocktail einen 100%Agave-Tequila zu verwenden. Am besten eignet sich dafür der Sauza Hornitos. Bei Verwendung dieses Tequilas sollte auch auf die Zugabe von Zitronensaft verzichtet werden.

    Nun, der Verwendung eines guten, vor allem 100% Agave Tequilas, auch in einem Cocktail, kann ich nur zustimmen. Ich finde gerade hierdurch bekommt dieser Cocktail sein gewisses Etwas.
  • 10Dez

    Es scheint zumindest so. Jedenfalls habe ich am heutigen Abend einen Beitrag in diesem Blog gelesen, in dem es um die neuen Sorten des Sauza Hornitos auf dem deutschen Markt geht.

    Schön, dass immer mehr Menschen erkennen, dass es eben nicht nur den Tequila mit dem Hut gibt, sondern dass es sogar sehr guten Tequila gibt, der keinen Hut trägt.

  • 21Nov

    Da ich heute gelesen habe, das eine der Top Suchen nach Tequila diejenige nach dem Rezept für Tequila Sunrise ist.

    Und da hab ich mir gedacht, wenn das so gefragt ist, dann kann man mit der Veröffentlichung des Rezepts ja recht vielen weiterhelfen.

    Also, hier ist es:

    2 cl Grenadine

    6 cl Orangensaft

    3 cl Zitronensaft

    6 cl Tequila blanco / silver

    Die Zutaten werden in der Reihenfolge, in der sie oben aufgelistet sind auf Eis in ein Longdrink-Glas gegeben. Garniert wird das ganze mit einer Orangenscheibe, einer Cocktailkirsche, einem Stirrer und einem Strohhalm.

    Lasst es euch schmecken.

  • 12Okt

    Nach einer heutigen Diskussion nun auch mal hier ein Eintrag zu den Unterschieden bei Tequila.

    Bei uns in Deutschland kennt man ja eh eigentlich nur eine einzige Marke. Sehr schade, denn es gibt auch im Bereich der günstigen Tequilas sehr gute, die vor allem mehr als nur eine Alternative zum roten oder goldenen Hut sind. Während hier Sierra wirklich die mehr oder weniger einzige Position am Markt zu haben scheint, mal Hand aufs Herz, wer kennt denn einen anderen? Kommen die Weltmarktführer erst langsam bei uns auf den Markt. Der älteste und weltweit größte Hersteller ist Cuervo, gegründet 1758 von Jose Cuervo. Cuervo war der erste, der eine Lizenz zur Herstellung von Tequila bekam. Weitere internationale Größen sind zum Beispiel Sauza und Olmeca. Wobei Olmeca von diesen 3en die schönste Flasche hat ;)

    Ich persönlich finde es sehr gut, das endlich ein wenig Bewegung in den Markt für Tequila kommt. Wobei es sich noch nicht so wirklich einfach gestaltet, die genannten Produkte zu bekommen. Da sie in keinem Supermarktregal zu finden sind, ist der beste Weg wohl der über einen Internetshop.

    Aber eigentlich sollte es ja hier um Unterschiede an sich gehen und nicht nur um die Hersteller. Wichtig ist ersteinmal die Unterscheidung in sogenannten “Mixto” und den “100% Agave”. Der 100% Agave wird, wie der Name schon sagt, zu 100% aus der Blauen Weber Agave Hergestellt, bei anderen Agavenarten wäre es dann Mezcal. Die Abfüllung auf Flaschen wird hierbei von einer Art Behörde für Tequila überwacht. Erst nach der Abfüllung darf der Tequila dann verschickt werden. So bleibt seine Quälität garantiert.

    Der Mixto hingegen, die gebräuchlichste und hier fast ausschließlich bekannte Form des Tequila, wird zu mindestens 51% aus dem Zucker der Agaven hergestellt. Den restlichen Zucker liefert vor allem Zuckerrohr. Der Mixto ist auch längst nicht so geschützt und kontrolliert, wie der 100% Agave. Er darf sowohl in Flaschen, als auch in größen Gebinden abgefüllt und verschickt werden. In der Folge ist es also auch möglich, den Mixto nach der Herstellung in ein Fass oder Kanister abzufüllen, diesen zu versenden und die Abfüllung auf Flaschen an völlig unterschiedlichen Orten vorzunehmen. Beim “echten” Tequila ist sowas völlig undenkbar.

    Neben den wesentlichen Unterschieden in der Qualität und Herstellung gibt es jedoch weitere Unterschiede, in der Weiterverarbeitung und Lagerung.

    Auch, wenn wohl die wenigsten nichtinteressierten die Unterschiede zwischen 100% und Mixto nicht kennen, die Unterscheidung in Gold und SIlber kennt fast jeder. Die Begründung der unterschiedlichen Farbe hingegen kenne wieder deutlich weniger.

    Der Blanco oder Silver wird direkt nach der Destillation abgefüllt und bleibt daher durchsichtig.

    Der Oro oder Gold existiert nur beim Mixto. Hier wird ein Blanco zusätzlich mit Sirup oder Karamel eingefärbt. Dabei entsteht die goldene Farbe, mit der die Färbung eines Reposado immitiert wird.

    Der Reposado oder Aged wird mindestens 2 Monate lang in Holzbehältern, meist natürlich Fässern aus Eichenholz, gelagert. Er erhält auf diesem Weg eine leicht gelbe Färbung und der Agavengeschmack wird durch die Holzlagerung etwas gedämpft. Er schmeckt einfach ein wenig feiner und runder. Natürlich ist er auch teurer und exklusiver.

    Der Anejo oder Extra-Aged wird mindestens 1 Jahr lang in Holzbehältern gelagert. Durch die längere Lagerung wird er noch dunkler, weicher und aromatischer. Er ist quasi die Krönung der Agavenbrände.

    Da die Lagerung und der damit verbundene Aufwand relativ kostenintensiv ist, findet man dies nur bei 100% Agave Tequilas und nicht bei den Mixtos. Wie schon gesagt, wird hier auf eher künstlichem Wege versucht, der Farbe und dem Geschmack ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Was ja auch gar nicht verwerflich ist, wie könnte man auch etwas gegen einen goldenen Tequila haben. Zumal diese auch wirklich noch in bezahlbareren Ligen spielen.

    Aufgrund des langen Textes nun mal noch ein Fazit von mir:

    Wer bisher nur den Tequila mit dem Hut kannte, der sollte sich einmal wagen und einen der oben genannten, für ihn neuen, probieren. Er oder Sie wird wohl kaum enttäuscht werden, denn die Mixtos, ob Gold oder Silber, von Sauza, Cuervo und Olmeca sind auf jeden Fall zu empfehlen.

    Wer sich ein wenig mehr gönnen möchte, der sollte auf jeden Fall einmal einen 100% Agave testen. Auch hier sind die großen Marken vertreten. Ein wirklich bekannter 100% Agave ist beispielsweise der Sauza Hornitos, der mit seinen ca. 20€ je Flasche, im Internethandel, auch noch wirklich bezahlbar bleibt.

    Eine kleine Anmerkung noch von mir: ich bin mir zwar überzeugt davon, dass das von mir geschriebene korrekt ist, kleine Fehler kann ich jedoch nicht ausschliessen. Wer also einen Grund findet, mich korrigieren zu wollen, den bitte ich dies zu tun. Schreibt bitte einfach einen Kommentar.

    Jetzt muss ich hier noch ein Edit einfügen:

    Ich habe eben mit einem Freund gesprochen, der mir von einem Onlineshop erzählt hat, bei dem er des öfteren bestellt. Ich habs mir angesehen und dabei festgestellt, dass die zwar nur einen einzigen 100% Agave führen, aber immerhin zwar kleine doch feine Auswahl an Tequila haben. Vor allem sind zumindest alle oben genannten Hersteller dort verfügbar. Wer also mal einen anderen Tequila sucht, der sollte diese Seite mal besuchen: Tequila bei BottleWorld.de.

  • 30Sep

    Wie komme ich eigentlich dazu einen Blog über Tequila zu machen?

    Die erklärung ist eigentlich recht einfach, vor langer langer Zeit nahm ich an einer Klassenfahrt teil. Damals war ich… (nein, das kann ich hier nicht schreiben, sonst heisst es, ich würde den Alkoholkonsum bei Jugendlichen fördern) Also ich war einfach jünger als heute ;) Zu dieser Klassenfahrt haben wir Jungs, wir waren zu viert und hatten ein eigenes Zimmer, jedenfalls eine Flasche eines allgemein bekannten Tequila Herstellers, dessen Flaschen einen roten Hut tragen ;) , mitgenommen. Alle benötigten Accessiores wie Salz und Zitronen hatten wir natürlich auch im mit.

    Am ersten Abend haben wir also die erste Zitrone geschnitten, Salz aufgemacht und haben alle gemeinsam unseren ersten Tequila getrunken. War hart, aber die von uns erwartete Wirkung setzte irgendwie nicht ein, zumindest nicht sofort. Also haben wir direkt den nächsten Drink genommen, ohne Ergebnis, also folgten Nummer 3 und 4. Mittlerweile waren ja nun auch ein paar Minuten vergangen und der erste von uns spürte die ersten Auswirkungen. Den 5 “Kurzen” tranken also nur noch 3 von uns. Für uns alle war da Schluss, denn nun setzte bei allen der große Spaß ein, der zu Übelkeit, Schwindel und einem Gefühl von “mir gehts Scheisse” führte. Letzteres hielt über den nächsten Morgen bis hin zum Mittag an. Den nächsten Abend gingen wir dann etwas gemütlicher an. Nun ja, am Ende der Woche war jedenfalls die Flasche leer und wir alle hatten insgesamt ca. 6-8 Stunden geschlafen. Auch, wenn es hart war, bis heute ist das eine meiner Lieblingserinnerungen an die Schulzeit :)

    Und nur um diesen evtl. Vermutungen bereits jetzt vorzubeugen muss ich nun schon betonen, dass ich heute einen gesunden Bezug zum Alkohol habe. Ich trinke ab und an und auch dann nicht übermäßig.

  • 27Sep

    Tja, Hello World. Soweit so gut.

    Nun kann er hier endlich entstehen, mein neuer Blog zum Thema Tequila bzw. der Domain angeglichen Tequilla.

    Aber an dieser Stelle erstmal vielen Dank an die Mavericks Rheine die diese Domain nicht mehr genutzt und daher wohl aufgegeben haben.  Ich freu mich drüber, denn so konnte ich die Domain registrieren.

    In Zukunft soll hier jedoch weniger über Sport stehen, sondern viel mehr diverses über das meiner Meinung nach interessanteste Getränk der Welt.