Gestern habe ich mal wieder – und leider – feststellen müssen, dass die meisten Leute unter einem Margarita doch etwas „Bunt-Fruchtiges“ verstehen. Hier der Beweis:


Stellt sich die Frage: Was ist passiert?
Die Antwort ist ganz einfach. Meine Frau wollte Erdbeermargarita. In meinen Augen zählt sowas ja weder als Cocktail noch überhaupt als Getränk. Glücklicherweise hat sie sich wenigstens noch vom letzten mal daran erinnert, dass es zum Streit kommen kann, wenn sie in dieses Zeug auch noch meinen guten Tequila rein schüttet. Aber auch wenn nur billiger blanco Tequila drin ist, es ist und bleibt eine Schande.
Deshalb an dieser Stelle mal ein kurzes, aber notwendiges Plädoyer für den Original Margarita. Und dieser ist in den seltensten Fällen bunt und süß, sondern eher sauer, fast schon etwas herb.
2 cl Cointreau
4 cl Tequila Blanco
2 cl Zitronen- oder Limettensaft
Eis zum Crashen
Feines Salz für Salzrand
Das ist alles was rein gehört und es sollte auch nichts weiter darin zu finden sein. Im Web findet man ein entsprechendes Rezept z.B. bei tacoweb.de gemacht von Leuten, die in Mexiko leben bzw. lebten und die es lieben. Und die sollten es ja wissen.
