• 04Mrz

    Eine Frage, die nicht nur ich mir stelle ist die Chance des teuren 100% Agave Tequila in Deutschland gegen seinen günstigeren und verbreiteten 51%igen Bruder.
    Mir geht es so wie diesem Blogger hier ich kenne einige, die bereits auf den besseren umgestellt haben für die Herstellung von Cocktails. Pur kommt vielen eh nichts anderes mehr ins Glas.
    Doch hat der Tequila noch immer mit seinem Ruf zu kämpfen und ich halte es für fraglich, ob er es je schafft sich einen Genießer-Ruf wie es bei Whisky und Cognac zb der Fall ist zuzulegen. Zur Trendspirituose für alle Gelegenheiten wie es auch teurer Wodka geschafft hat wird es beim Tequila in meinen Augen nicht reichen. Dafür zeichnet sich echter Tequila zu sehr durch einen eigenen charakteristischen Geschmack aus. Beim Wodka ist immerhin genau das nicht der Fall, er sollte, wie bezeichnend eigentlich, Geschmacklos sein ;)

  • 02Jan

    Ein neues Jahr beginnt und das in der Regel auch mit den dazu gehörigen Vorsätzen, meist gute.

    Meiner war unter anderen: Mehr bloggen.

    Und bereits heute fange ich damit an. Ich werde mehr bloggen. Den guten Anfang macht dieser Beitrag und demnächst geht es weiter. Unter anderem mit einer neuen Kategorie für Hersteller.

    Also auf bald.

  • 15Sep

    Eigentlich lehne ich ja den Tequila von Sierra eher ab, da gibt es durchaus besseres zu vertretbaren Preisen. Beispiele habe ich ja schon geliefert.

    Ich habe mich dann aber doch überzeugen lassen, denn neben dem Onlineauftritt hat Sierra auch seine Produktpallette in den letzten Jahren etwas erweitert. Eines der neuen Produkte von Sierra Tequila mal zu probieren, den Sierra Tequila Antiguo. Ich muss sagen, für den Preis, deutlich unter 30€, ist der richtig gut. Und auch optisch macht er viel her. Großes Medaillon auf der Flasche, sehr dunkle Farbe die bewußt von der langen Lagerung kündet, und ein schwarzer Hut.

    Übrigens, auch wenn es schone einen Antiguo gibt, der Sierra Antiguo ist, zumindest rein rechtlich, unverwechselbar.

    Und wie gesagt, ich finde, er hält was er verspricht. Allerdings wundere ich mich da schon ziemlich drüber. Neben dem Silver und dem Gold, die mir eben qualitativ nicht gefallen, hat Sierra mittlerweile eine edlere Linie im Programm, die Milenarios. Diese sind alle 100% Agave Tequilas, egal ob Blanco, Reposado oder Extra Anejo. Einen Review hierzu werde ich bei Gelegenheit, also sobald ich einen da habe, mal liefern. Was mich nun am Programm wundert ist folgendes. Wenn man schon für die 100%er eigentlich eine eigene Linie aufmacht, mit eigener Optik, eigener Flasche usw. diese dann auch noch vielfach preisgekrönt werden, warum macht man dann einen Antiguo? Der Antiguo kommt daher wie seine günstigen Brüder, nicht wie die gehobenen. Im Gegensatz zu den anderen Hutträgern ist er ja ein hundertprozentiger, also gehört er eigentlich mit ihnen unter einen Hut (krasses Wortspiel, stimmts ;) )

    Naja, ich muss ja das Produktprogramm von Sierra Tequila nicht verstehen. Aber ich finde der Antiguo gehört nicht unter den hut, sondern in eine der bauchigeren Milenario Flaschen. Zugegeben, da gibt es schon einen Ersatz für ihn. Insofern ist er vielleicht ganz gut aufgehoben wo er platziert wurde.

    Eigentlich ja auch egal. Ich würde und werde ihn bestimmt wieder kaufen, denn mir hat er gefallen.

  • 20Jul

    Für mich ist das natürlich keine Frage, aber für euch vielleicht.
    Derzeit trinke ich, warum auch immer ich versteh es selbst nicht, vor allem Tequila mit Tonicwater.

    Und aktuell ist es meist der hier:

    Olmeca TequilaOlmeca Reposado Supremo

    Der Olmeca Reposado Tequila Supremo ist zwar ein Mixto, also eine Mischung aus mind. 51% Agave und zu max. 49% aus anderem (meist Rohr-) Zucker.

    Der Reposado Supremo von Olmeca wird nach der Herstellung in Eichenfässern gelagert und danach in eine sehr schöne mit Schriftzeichen verzierte Flasche abgefüllt.

    Letztes Jahr (2008) wurde er bei der Spirituosen WM ;) in Chicago mit der Bronzemedaille aus- und als höchst empfehlenswert bezeichnet.

    Dem kann ich mich nur anschliessen. In dieser Preisklasse (25-30€ je Liter) ist er wirklich ein gute wahl.

    Filed under: Allgemein
    No Comments
  • 04Jul

    Diese Frage wurde mir nun schon häufiger gestellt. Die meisten, denen ich einen meiner Lieblingstequilas anbiete, ob pur oder im Cocktail egal ob Sunrise oder einfach nur mit Tonicwater, finden ihn sehr gut.

    Doch immer wieder kommt: “Den hab ich ja noch nie gesehen. Wo gibts denn den?” hornitos flasche

    lieferung hornitos, prosecco, sirup

    hornitosgrenadine

    Also ich bestelle ihn mittlerweile nur noch online, gemeinsam mit anderen Dingen. Dem Lieblings-Prosecco meiner Frau zum Beispiel, dem Savi&Ray Rosato.

    Das wichtigste an dieser hier gezeigten Lieferung ist natürlich die Kombination aus Grenadine-Sirup und Sauza Hornitos :)

    Bestellt habe ich das ganze wie gesagt wieder mal online, beim bereits erwähnten mittlerweile auch im Bereich Tequila sehr gut sortierten Onlineshop.

    Filed under: Allgemein
    No Comments
  • 12Jan

    Ich habs ja schon einmal gesagt, heute scheinen die meisten beim Kauf irgendwelcher Produkte vielmehr auf den Preis, als auf die Qualität zu achten. Bei Statista habe ich nun eine Statistik gefunden, die dies auch im Bereich der Sprirtuosen bestätigt. Meine Meinung dazu habe ich ja bereits gesagt. Wirklich schade ist dabei, dass diese übermässig preissensiblen nie merken werden, was ihnen entgeht.

  • 10Dez

    Es scheint zumindest so. Jedenfalls habe ich am heutigen Abend einen Beitrag in diesem Blog gelesen, in dem es um die neuen Sorten des Sauza Hornitos auf dem deutschen Markt geht.

    Schön, dass immer mehr Menschen erkennen, dass es eben nicht nur den Tequila mit dem Hut gibt, sondern dass es sogar sehr guten Tequila gibt, der keinen Hut trägt.

  • 12Okt

    Nach einer heutigen Diskussion nun auch mal hier ein Eintrag zu den Unterschieden bei Tequila.

    Bei uns in Deutschland kennt man ja eh eigentlich nur eine einzige Marke. Sehr schade, denn es gibt auch im Bereich der günstigen Tequilas sehr gute, die vor allem mehr als nur eine Alternative zum roten oder goldenen Hut sind. Während hier Sierra wirklich die mehr oder weniger einzige Position am Markt zu haben scheint, mal Hand aufs Herz, wer kennt denn einen anderen? Kommen die Weltmarktführer erst langsam bei uns auf den Markt. Der älteste und weltweit größte Hersteller ist Cuervo, gegründet 1758 von Jose Cuervo. Cuervo war der erste, der eine Lizenz zur Herstellung von Tequila bekam. Weitere internationale Größen sind zum Beispiel Sauza und Olmeca. Wobei Olmeca von diesen 3en die schönste Flasche hat ;)

    Ich persönlich finde es sehr gut, das endlich ein wenig Bewegung in den Markt für Tequila kommt. Wobei es sich noch nicht so wirklich einfach gestaltet, die genannten Produkte zu bekommen. Da sie in keinem Supermarktregal zu finden sind, ist der beste Weg wohl der über einen Internetshop.

    Aber eigentlich sollte es ja hier um Unterschiede an sich gehen und nicht nur um die Hersteller. Wichtig ist ersteinmal die Unterscheidung in sogenannten “Mixto” und den “100% Agave”. Der 100% Agave wird, wie der Name schon sagt, zu 100% aus der Blauen Weber Agave Hergestellt, bei anderen Agavenarten wäre es dann Mezcal. Die Abfüllung auf Flaschen wird hierbei von einer Art Behörde für Tequila überwacht. Erst nach der Abfüllung darf der Tequila dann verschickt werden. So bleibt seine Quälität garantiert.

    Der Mixto hingegen, die gebräuchlichste und hier fast ausschließlich bekannte Form des Tequila, wird zu mindestens 51% aus dem Zucker der Agaven hergestellt. Den restlichen Zucker liefert vor allem Zuckerrohr. Der Mixto ist auch längst nicht so geschützt und kontrolliert, wie der 100% Agave. Er darf sowohl in Flaschen, als auch in größen Gebinden abgefüllt und verschickt werden. In der Folge ist es also auch möglich, den Mixto nach der Herstellung in ein Fass oder Kanister abzufüllen, diesen zu versenden und die Abfüllung auf Flaschen an völlig unterschiedlichen Orten vorzunehmen. Beim “echten” Tequila ist sowas völlig undenkbar.

    Neben den wesentlichen Unterschieden in der Qualität und Herstellung gibt es jedoch weitere Unterschiede, in der Weiterverarbeitung und Lagerung.

    Auch, wenn wohl die wenigsten nichtinteressierten die Unterschiede zwischen 100% und Mixto nicht kennen, die Unterscheidung in Gold und SIlber kennt fast jeder. Die Begründung der unterschiedlichen Farbe hingegen kenne wieder deutlich weniger.

    Der Blanco oder Silver wird direkt nach der Destillation abgefüllt und bleibt daher durchsichtig.

    Der Oro oder Gold existiert nur beim Mixto. Hier wird ein Blanco zusätzlich mit Sirup oder Karamel eingefärbt. Dabei entsteht die goldene Farbe, mit der die Färbung eines Reposado immitiert wird.

    Der Reposado oder Aged wird mindestens 2 Monate lang in Holzbehältern, meist natürlich Fässern aus Eichenholz, gelagert. Er erhält auf diesem Weg eine leicht gelbe Färbung und der Agavengeschmack wird durch die Holzlagerung etwas gedämpft. Er schmeckt einfach ein wenig feiner und runder. Natürlich ist er auch teurer und exklusiver.

    Der Anejo oder Extra-Aged wird mindestens 1 Jahr lang in Holzbehältern gelagert. Durch die längere Lagerung wird er noch dunkler, weicher und aromatischer. Er ist quasi die Krönung der Agavenbrände.

    Da die Lagerung und der damit verbundene Aufwand relativ kostenintensiv ist, findet man dies nur bei 100% Agave Tequilas und nicht bei den Mixtos. Wie schon gesagt, wird hier auf eher künstlichem Wege versucht, der Farbe und dem Geschmack ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Was ja auch gar nicht verwerflich ist, wie könnte man auch etwas gegen einen goldenen Tequila haben. Zumal diese auch wirklich noch in bezahlbareren Ligen spielen.

    Aufgrund des langen Textes nun mal noch ein Fazit von mir:

    Wer bisher nur den Tequila mit dem Hut kannte, der sollte sich einmal wagen und einen der oben genannten, für ihn neuen, probieren. Er oder Sie wird wohl kaum enttäuscht werden, denn die Mixtos, ob Gold oder Silber, von Sauza, Cuervo und Olmeca sind auf jeden Fall zu empfehlen.

    Wer sich ein wenig mehr gönnen möchte, der sollte auf jeden Fall einmal einen 100% Agave testen. Auch hier sind die großen Marken vertreten. Ein wirklich bekannter 100% Agave ist beispielsweise der Sauza Hornitos, der mit seinen ca. 20€ je Flasche, im Internethandel, auch noch wirklich bezahlbar bleibt.

    Eine kleine Anmerkung noch von mir: ich bin mir zwar überzeugt davon, dass das von mir geschriebene korrekt ist, kleine Fehler kann ich jedoch nicht ausschliessen. Wer also einen Grund findet, mich korrigieren zu wollen, den bitte ich dies zu tun. Schreibt bitte einfach einen Kommentar.

    Jetzt muss ich hier noch ein Edit einfügen:

    Ich habe eben mit einem Freund gesprochen, der mir von einem Onlineshop erzählt hat, bei dem er des öfteren bestellt. Ich habs mir angesehen und dabei festgestellt, dass die zwar nur einen einzigen 100% Agave führen, aber immerhin zwar kleine doch feine Auswahl an Tequila haben. Vor allem sind zumindest alle oben genannten Hersteller dort verfügbar. Wer also mal einen anderen Tequila sucht, der sollte diese Seite mal besuchen: Tequila bei BottleWorld.de.

  • 06Okt

    Heute hatte ich beim einfachen Surfen die Idee, schau doch mal nach, ob auch andere über Tequila bloggen. Und natürlich tun sie das. Besonders interessant fand ich diesen Beitrag bei mexico-travelnews. Da wurde doch tatsächlich die teuerste Flasche des guten Stöffchens für wahnsinnige 170.000€ verkauft! Ein Hammer.

    Ich bin ja selbst der Meinung, dass man eher nicht zum billigen Fusel greifen sollte, sondern ein paar Euro mehr beim Tequila durchaus gerechtfertigt sind, wobei das eigentlich auch auf viele andere Produkte zutrifft. Aber der hier gezahlte Preis ist dann wohl doch zu viel des Guten.

  • 02Okt

    Aus aktuellem Anlass muss ich hier mal in einen anderen Blog verlinken, der sich eigentlich mit völlig anderer Thematik auseinander setzt, den Scienceblog. Hier gibt es nämlich die Interessante Nachricht, dass Mexikanische Physiker herausgefunden haben, dass man aus Tequila Diamanten herstellen kann.

    Nachzulesen ist es hier.

    Interessante Idee und faszinierend, dass es geht. Aber mal ernsthaft, wieviel von dem guten Zeug muss man denn getrunken haben, um auf solche Ideen zu kommen?