• 15Sep

    Eigentlich lehne ich ja den Tequila von Sierra eher ab, da gibt es durchaus besseres zu vertretbaren Preisen. Beispiele habe ich ja schon geliefert.

    Ich habe mich dann aber doch überzeugen lassen, denn neben dem Onlineauftritt hat Sierra auch seine Produktpallette in den letzten Jahren etwas erweitert. Eines der neuen Produkte von Sierra Tequila mal zu probieren, den Sierra Tequila Antiguo. Ich muss sagen, für den Preis, deutlich unter 30€, ist der richtig gut. Und auch optisch macht er viel her. Großes Medaillon auf der Flasche, sehr dunkle Farbe die bewußt von der langen Lagerung kündet, und ein schwarzer Hut.

    Übrigens, auch wenn es schone einen Antiguo gibt, der Sierra Antiguo ist, zumindest rein rechtlich, unverwechselbar.

    Und wie gesagt, ich finde, er hält was er verspricht. Allerdings wundere ich mich da schon ziemlich drüber. Neben dem Silver und dem Gold, die mir eben qualitativ nicht gefallen, hat Sierra mittlerweile eine edlere Linie im Programm, die Milenarios. Diese sind alle 100% Agave Tequilas, egal ob Blanco, Reposado oder Extra Anejo. Einen Review hierzu werde ich bei Gelegenheit, also sobald ich einen da habe, mal liefern. Was mich nun am Programm wundert ist folgendes. Wenn man schon für die 100%er eigentlich eine eigene Linie aufmacht, mit eigener Optik, eigener Flasche usw. diese dann auch noch vielfach preisgekrönt werden, warum macht man dann einen Antiguo? Der Antiguo kommt daher wie seine günstigen Brüder, nicht wie die gehobenen. Im Gegensatz zu den anderen Hutträgern ist er ja ein hundertprozentiger, also gehört er eigentlich mit ihnen unter einen Hut (krasses Wortspiel, stimmts ;) )

    Naja, ich muss ja das Produktprogramm von Sierra Tequila nicht verstehen. Aber ich finde der Antiguo gehört nicht unter den hut, sondern in eine der bauchigeren Milenario Flaschen. Zugegeben, da gibt es schon einen Ersatz für ihn. Insofern ist er vielleicht ganz gut aufgehoben wo er platziert wurde.

    Eigentlich ja auch egal. Ich würde und werde ihn bestimmt wieder kaufen, denn mir hat er gefallen.

  • 04Sep

    Gestern habe ich mal wieder – und leider – feststellen müssen, dass die meisten Leute unter einem Margarita doch etwas „Bunt-Fruchtiges“ verstehen. Hier der Beweis:

    erdbeermargharita

    erdbeermargharita2

    Stellt sich die Frage: Was ist passiert?

    Die Antwort ist ganz einfach. Meine Frau wollte Erdbeermargarita. In meinen Augen zählt sowas ja weder als Cocktail noch überhaupt als Getränk. Glücklicherweise hat sie sich wenigstens noch vom letzten mal daran erinnert, dass es zum Streit kommen kann, wenn sie in dieses Zeug auch noch meinen guten Tequila rein schüttet. Aber auch wenn nur billiger blanco Tequila drin ist, es ist und bleibt eine Schande.

    Deshalb an dieser Stelle mal ein kurzes, aber notwendiges Plädoyer für den Original Margarita. Und dieser ist in den seltensten Fällen bunt und süß, sondern eher sauer, fast schon etwas herb.

    2 cl Cointreau

    4 cl Tequila Blanco

    2 cl Zitronen- oder Limettensaft

    Eis zum Crashen

    Feines Salz für Salzrand

    Das ist alles was rein gehört und es sollte auch nichts weiter darin zu finden sein. Im Web findet man ein entsprechendes Rezept z.B. bei tacoweb.de gemacht von Leuten, die in Mexiko leben bzw. lebten und die es lieben. Und die sollten es ja wissen.